Harley Motorradtour von Paul, Daddy, Egwin, Peps, Edu und Stefan in 2011 und Daddy, Edu, Günter, Harald, Hartmut, Michael, Peps, Reimund, Stefan und Steffen in 2022
Donnerstag, 6. Oktober 2022
Bilder Torrey - Mexican Hat
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Torrey - Mexican Hat
Gefahren Meilen: 200
Meilen insgesamt: 710
Bevor mir zum Bericht des heutigen Tages kommen sollte noch gesagt werden dass der Indoor Pool gestern in Torrey wärmer war als jedes andere Schwimmbad in ganz Deutschland, derzeit. Nach einem leckeren Frühstücksbuffet in Torrey sind wir gegen 7:45 Uhr losgekommen es war kalt und windig und wir hatten wieder gefühlt mehr Kleidung am Körper als in den Satteltaschen. Heutiges Ziel, Mexican Hat. Wir sind durch große Täler, in ausgetrockneten Flußbetten oder parallel dazu gefahren. Die Eindrücke der Lanschschaft sind wieder sehr schwer in Worte zu fassen. Wir versuchens mal. Manchmal kommt man sich vor, wie wenn man durch Marmorkuchen fährt, die Farbenspiele sind dezent und unregelmäßig, plötzlich kann es aber zu Schichtsalat wechseln, die Schichten sind regelmäßig und so parallel wie bei eine Prinzregententorte. Manche Formationen erinnern an Eistörtchen. Die Straßen schlängeln sich durch Gebirgsmassive, die an riesige Kirchen erinner dann wieder Eindrücke, die aufgrund Ihrer Form und ihrer Farbe eine unvorstellbare Einzigartigkeit vermitteln. Wenn man ein Tal durchfahren hat, dann kommt nach einer Schlucht ein noch größeres Tal. Die Dimension der Täler kann man nicht in Worte auch nicht in Bilder fassen. Uns sind heute teilweise 2 Autos begegnet, in einer halben Stunde. Wenn wir eine Besiedlung gesehen haben, dann irgendwo im Nirgendwo, die Frage die sich uns dann immer wieder stellt: von was leben die Menschen hier? Entlang der Straßen erkennt man auch Landwirtschaft nur wenn man die deutsche Landwirtschaftstrukturen sucht, kann man irgendwie nicht erkennen, was zu der Farm gehört? Was ist Wohnhaus? Wo ist der Stall? Wo sind die Grenzen? Wo sind die Tiere im Winter untergebracht? Hier fließt alles ineinander. Traktoren stehen mit angehängten Maschinen in der Landschaft und wachsen ein. Bei vielen Häusern, nicht nur bei den Farmen fragen wir uns, wie das funktioniert mit Strom (hier sieht man oft Leitungen von der Straße ins Nirgendwo), wie sieht es aus mit Wasser, Abwasser..... Wie das letzte Mal auch haben wir viele Baustellen passiert und hier ist das Kuriose, dass zwei Kollegen an den Enden stehen mit Stoppschilder, miteinander funken und die Schilder Stop/Drive drehen. In der Baustelle fährt noch ein Pilot Car, das den ganzen Tag hin und her fährt (Follow me) und die Fahrzeuge von einer Seite zur anderen führt. Bei den Baustellen ist es so das generell sehr viel Personal zu sehen ist, es sind normalerweise generell mehr Pick-ups da als Menschen. Außerdem bekommt man den Eindruck, dass es nur Motoren mit mindestens 8 Zylindern gibt. Wir vermuten sogar bei den Golf-Caddys. Tagsüber ist es wieder angenehm warm geworden und wir konnten teilweise Kleidung ablegen. Mit den Bikes bewegen wir uns wie eine Schlange durch die Straßen und Schluchten, wenn wir Strecke machen, bei wenig Verkehr ist unsere Gruppe bis zu einem Kilometer lang. In den Städten pressen wir uns dann aber auf weniger als 100 Meter zusammen um auch gemeinsam Ampeln zu passieren. Wir konnten den Colorado River (sehr schmutzig) heute überqueren und unser Motel in der Stadt Mexican Hat liegt direkt am Colorado River. Außerdem sind wir heute am Gooeseneck State Park vorbeigefahren, kostet mittlerweile auch 2 Dollar Eintritt. Hier hat der Colorado River ein Naturdenkmal geschaffen, man kann drei Windungen des Flusses erkennen. Sehr schön anzusehen, allerdings führt der Fluss beunruhigend wenig Wasser. Bevor wir zum Motel in Mexican Hat sind, haben wir uns noch "den" Mexican Hat angeschaut, eine Gesteinsformation, die aussieht wie ein Mexikanerhut. Interessant, die Frage stellt sich, wie lang der sich da oben noch hält? Jetzt haben wir noch einen mächtigen Burger mit allem gegessen. Michael, der zum Schluss noch zu unserer Gruppe gestoßen ist, filmt teilweise mit Drohne, es entstehen gigantische Videos und Bilder. Leider schaffen wir es noch nicht die Videos in den Blog hochzuladen. Von hier aus auch noch Grüße und alles Gute an unsere beiden Kollegen, die leider nicht mit konnten. Alles Gute Euch und an alle Gute Nacht.
Mittwoch, 5. Oktober 2022
Bryce Canyon - Torray
gefahrene Meilen: 160
Meilen insgesamt: 510
Die Sonne hat sich noch nicht gezeigt als wir heute Morgen um 6:30 Uhr das Motel verlassen haben Richtung Bryce Canyon. Am Bryce ist es wichtig, vor Sonnenaufgang dort zu sein um die Steinformationen bei Sonnenaufgang in ihrer schönsten Pracht zu sehen. Die Temperatur lag bei 1° und die Biker hatten so ziemlich alles an, was sie dabei haben. Die Strecke zum Canyon sind nur ca. 6 km und es ging ganz gut zu fahren, allerdings sehr ungewohnt nachts. Am Canyon angekommen, stellten wir fest, dass wir nicht die ersten waren, es war aber noch nicht viel los. Wir fanden uns am Sunset Point ein und warteten auf den Sonnenaufgang. Edu hat sich, natürlich ist das erlaubt, in den Canyon begeben um noch besser für das Ereignis positoniert zu sein und entsprechende Fotos zu schießen. Als sich die Sonne die dann gegen 6:45 Uhr innerhalb weniger Minuten in ihrer vollen Pracht gezeigt hat, war ein atemberaubendes Schauspiel zu verfolgen. Der Canyon wird von oben nach unten immer mehr beleuchtet, die Gesteinsformationen erscheinen aus der Nacht und verändern fortlaufend Ihre Farben, kaum zu beschreiben. Umgehend ist es auch wärmer geworden. Nach einer kurzen Tour entlang des Canyons und einen kleinen Abstecher in den Canyon sind wir dann wieder zurück zu unserer Übernachtung und haben dort gefrühstückt, Buffet. Nachdem wir dann die Zimmer geräumt und die Motorräder gepackt hatten sind wir dann los in Richtung Torrey. Das Packen läuft bei allen immer nach dem gleichen Schema ab. Einige haben abschließbare Koffersysteme, andere Satteltaschen, manche packen noch was auf die Rücksitzbank, wichtig ist natürlich immer die Ladungssicherung und wer sich darin auskennt weiß, dass Formschluss zu bevorzugen ist. Auf dem Weg nach Torrey sind wir entlang von riesigen Tälern gefahren und wenn man dachte, es kann nichts größeres geben, dann wurde man nach einer durchfahrenen Schlucht eines besseren belehrt. Die Größe der Täler, der Landschaft ist unbeschreiblich. Immer wieder sind uns auch andere Biker entgegengekommen, man grüßt sich freundlich (linken Hand nach links unten) und trifft sich vielleicht auch mal wieder. Wildfremde Leute am Straßenrand winken und aufgrund unserer Fahnen erkennen uns die Meisten als Deutsche, vor allem auch Deutsche, aber auch Österreicher, Belgier, die auf ähnlicher Tour unterwegs sind. Nachdem wir die die Bikes getankt und im Broken Spur in Torrey eingecheckt hatten haben wir noch im Steakhouse gegessen (Steaks, Burger....) und noch am oder im Pool zusammengesessen. Den Link vom Blog gerne weiterleiten.
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